Tischlein rack dich -

social distance beerpong alarm

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Doch noch ehe die Achtbeiner ihr klebriges Netz über mich legen konnten, hatte Heni einen Gedankenblitz und so wurde direkt die Community gefragt:

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So fremd diese Idee für mich vorerst auch war, schien es die beste Lösung zu sein, um den Wettkampftrieb der Menschen zu befriedigen und ihnen in der anstehenden trostlosen Zeit einen atemberaubenden Abend zu bescheren.

 

Zu Beginn waren die Zweibeiner skeptisch, doch es gab ausreichend Befürworter für das noch nie dagewesene. Heni holte Felix von der beerpongbundesliga aus Dortmund, sowie die beerballer  (schaut gern mal bei Ihnen vorbei) aus Darmstadt mit ins Boot. 

Das erste Social Distance Beerpong – Turnier war geboren:

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Wieder breitete sich eine Idee wie ein Lauffeuer aus. Meine Freunde und ich waren gefragt wie noch nie und das erste Mal spielte man auf uns gegen andere Zweibeiner von unterschiedlichsten Orten:

So ein Ausmaß an Spielern konnte ich mir nicht vorstellen.

Es wurde sogar mit bis zu 300 Teilnehmer/innen aus 10 Nationen gespielt. Die sind doch echt verrückt … oder einfach genial!

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Auf uns spielten sogar Paradiesvögel und Promis!

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Meiner Lieblingsbar mit der irischen Flagge, wo ich zum Star wurde, ging es in dieser Zeit gar nicht gut, denn die Zweibeiner durften nicht mehr einkehren. Durch die Onlineturniere sammelten die Zweibeiner jede Menge Spenden, mit denen sie ihren Lieblingsbars helfen konnten.

Großartig diese Zweibeiner, gefallen mir immer mehr.

 

Durch diesen Hype fühlte sich meine anfängliche Angst plötzlich so fern wie noch nie an und trotzdem fühlte ich mich nicht vollkommen. Ich fühlte mich nackt, denn meine Freunde von überall her sahen so prachtvoll aus. Überall tolle Muster!

 

„Es muss doch einen Weg geben, trotz der Ferne ein Gefühl von Einheit und Zusammenhalt zu schaffen?“, fragte sich auch Heni immer wieder.

So erschuf sie mit Unterstützung ein neues Design, in dem ich und viele weitere Achtbeiner zukünftig gekleidet werden sollten.

Die Marke „Kiezbeerpong“ bekam ein neues Gesicht und ich ein neues Gewand.

Neben mir wurden auch Bälle und Becher verschönert:

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Neu gewappnet stellten meine Freunde und ich uns für die nächsten Turniere auf.

 

Doch wo sollten diese stattfinden? Die irische Flagge bot uns viel, aber ein dauerhafter Platz musste her.

 

Dieses Mal suchten wir ein dauerhaftes Zuhause für mich und meine Freunde.

TO BE CONTINUED